Jingle Bells Fever

Schon früh im Jahr, zu früh, beginnt es. Das Jingle Bells Fever ! Spätestens Ende August hat der erste Supermarkt Spekulatius und Glühwein im Angebot. Gut die einlullende Jingle Bells Musik wird noch nicht gespielt, wobei ich denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir auch dann schon in weihnachtliche Kauflaune gestimmt werden sollen.
Was aber in den letzten 4 Wochen for dem grossen Fest in den Innenstädten passiert, kommt einer Invasion kaufwütiger Menschen gleich. Jeder ist auf der Suche und auch irgendwie auf der Jagd. Der Zwang nach ein geeignetes Present treibt sie Alle an. Und überall wo man sich bewegt, ist diese einlullende Jingle Bells Musik zu hören. Sie soll entspannend wirken so dass das Geldausgeben leichter fällt. Bei mir hat das so noch nie funktioniert und wird vermutlich auch nie funktionieren. Ich hör da einfach mal weg. Das tun offenbar wohl Viele und deshalb hat sich der Einzelhandel eine neue List ausgedacht. Genau, der Weihnachtsmarkt. Neben wenigen noch eventuell sinnvollen Ständen mit Weihnachtsdekoration, findet man doch hauptsächlich Ess- und Glühweinstände. Auch für die Kids, die in dieser Zeit besonders quengeln, ist meist gut gesorgt. Ein Karussell und eine Eislaufbahn gehört zu so einem Weihnachtsmarkt einfach dazu. Mit Abstand betrachtet erinnert das Ganze eher an ein Volksfest oder Kirmes als an eine besinnliche Zeit. Nur diese Musik, die eben so gar nicht zu diesem Treiben passt, hat so was von Besinnlichkeit, dass sie eben einlullend ist.
Also ich fass dann mal zusammen: Die Kids abgegeben, der Bauch ist voll, der Kopf ist betäubt und so begibt man sich auf die Jagd. Kaufen, kaufen, ist das Motto. Oder zu neudeutsch SALE. Oh du schöne besinnliche Weihnachtszeit!!

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2 Kommentare

  1. Helmi

    Lull, jetzt bin ich auch eingelullt. Also bei mir ist das mit der Musik anders. Wenn sie mich nervt, dann werde ich aggressiv und verlasse den Ort. Dann kaufe ich also gar nichts. Pech gehabt.
    Und die Weihnachtsmärkte bestehen leider größtenteils nur noch aus Fressbuden und Glühweinstand. Aber der Duft erinnert an alte Zeiten. Da kann man schon ein wenig sentimental werden. Über den Kaufrausch, oder besser gesagt Jagd nach Geschenken (das ist gut formuliert) kann ich mich auch immer nur wundern. Alles muss immer größer und besser sein. Dabei sind es doch oft die Kleinigkeiten, über die man sich besonders freut. Nun ist sie wieder vorbei, die Weihnachtszeit. Aber keine Sorge, bald ist Valentinstag, Ostern, Muttertag, Vatertag ….. Irgendeinen Anlass zum Kaufen gibt es immer, dafür sorgt die Werbung schon.

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    1. Burkhard

      Wie dem auch sei, jedenfalls wird alles getan um die Leute in Kaufrausch zu versetzen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Kauflust reicht wohl nicht mehr aus.
      Aber diese Musik ist nun wirklich fern des guten Geschmacks. Nun ja für dieses Jahr haben wir es mal wieder geschafft. 🙂

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