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Verfallene Kasbahs bei Quarzazate

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Unterwegs bekommen wir ein ganz besonderes Fotomotiv, und zwar zahlreiche verfallene Kasbahs an einem verlassenen Ort  ganz nah bei Quarzazate.

Ein Stop in einer Ooase kurz vor Quarzazate. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Menschen hier mit dem Wasserverkauf sehr gut gelebt. Viele Kasbahs sind entstanden, für jeden Clan eine eigene. Diese Trutzburgen sind aus Lehm gebaut und bedürfen natürlich einer ständigen Pflege. Die Architektur ist für den Maghreb Raum typisch. Vier Türmchen an den Ecken und von außen keine Fenster. Im Innenhof jedoch ist meist ein kleiner Garten mit Wasserspiel. Es gibt keine direkte dauerhafte Sonneneinstrahlung, weder auf die Räume noch auf den Innenhof. Somit steigt die Temperatur nie höher als 30 Grad, oder ist oft 20 Grad kühler als draußen.

Heute gibt es auch hier Leitungswasser und die Kasbahs verfallen langsam. Der Platz ähnelt also mehr einem Kasbahfriedhof. Alles ist eben vergänglich und im Fluss. Das einzige heute noch ursprünglich erhaltene Kasbah Bauwerk steht  in Timbuktu (Mali). Dort ist es auch gleichzeitig ein Fest, wenn hunderte von Arbeitern dieses Bauwerk einmal im Jahr renovieren. Al Maghrib ohne Kasbah ist kaum vorstellbar. Heutige Nachbauten sind zumeist aus Beton und mit Lehmplatten verkleidet. Nachbauten erkennt man leicht an den Fenstern von außen 🙂

Galerie Kasbah Friedhof

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